Umbau / Neubau SANA Klinikum Hof

Mit einem Investitionsvolumen in Höhe von insgesamt ca. 19 Millionen Euro werden innerhalb des Sana Klinikums in Hof innerhalb weniger Jahre mehrere Umbauten, Neubauten und Sanierungsmaßnahmen in Teilabschnitten vorgenommen. Ziel dieser Baumaßnahmen im Rahmen des Zukunftsprogrammes des Krankenhauses ist die Veränderung und die Neuorganisation zu einem patientenfreundlicheren, leistungsfähigeren und modernerem Klinikum.

Standort: Eppenreuther Straße 9, 95032 Hof

Architekt: Dotter + Payer, Regensburg

Unsere Leistungen: HOAI § 15 LPH 6 – 9, SiGeKo

Auftraggeber / Bauherr:
Sana Klinikum Hof GmbH
Eppenreuther Str. 9 ∙ 95032 Hof
Ansprechpartner: Sana Kliniken AG
Herr Raeithel-Ganser
Telefon: 089/678204123

Zusammenführung der Intensivstationen und Restmaßnahmen (ITS)

Objekttyp:

Umbau, Besonderheit: Realisierung bei laufendem Krankenhausbetrieb

Objektgröße:

Hauptnutzfläche HNF: 1.424 m², Bruttogrundfläche BGF: 3.136 m², Bruttorauminhalt BRI: 11.187 m³

Bauzeit:

Leistungszeit: 12/2007 – 06/2010, Bauzeit: 11/2008 – 01/2010

Baukosten:

KG 100 - 700 (brutto): 8,986 Mio. €

Baubeschreibung:

Ziel der Errichtung der neuen Intensivstation ist die Veränderung der stationsinternen Betriebsabläufe zur Verbesserung der Versorgung und Pflege der Patienten.

Die Umbaumaßnahme umfasst die auf 2 Ebenen bestehende Intensivstation mit 18 ITS-Betten, Anästhesie und Lüftungs- zentrale. Zur Realisierung des Umbaus wird die Intensivstation auf einer mit der dafür notwendigen Ausstattung ausgerüsteten Normalstation (Interim-ITS) eingerichtet und beide Ebenen der ITS komplett geräumt.

Die neue Intensivstation mit 23 Betten befindet sich in Ebene 1; in Ebene 2 werden für die ITS notwendige Nebenräume, die Diensträume der Anästhesie sowie Räume der Gynäkologie untergebracht. Die Lüftungszentrale wird auf das Dach verlegt.

Die ITS ist mit dem nahegelegenen OP-Bereich durch eine Aufzugsanlage mit Bettenaufzug verbunden.

Kardiologische Praxis (KDP), Zentrale Luftaufbereitung inkl. Gebäudeautomation (KJP II)

Objekttyp:

Umbau im Bestand + Anbau

Objektgröße:

HNF: 410 m², BGF: 609 m², BRI: 2.606 m³

Bauzeit:

Leistungszeit: 11/2009 – 01/2011, Bauzeit: 01/2010 – 01/2011

Baukosten:

KG 100 - 700 (brutto): 3,717 Mio. €

Baubeschreibung:

Das Outsourcing der hauseigenen Wäscherei Ende 2008 führte dazu, dass in diesem Bauteil Räumlichkeiten zur Errichtung einer neuen Kardiologischen Praxis freigeworden sind. Die Umbaufläche liegt in einem zweigeschossigen Gebäuderiegel, wobei die neue Kardiopraxis von Süden her ebenerdig über einen zentralen Empfang erschlossen wird. Auf kurzem Weg werden vom Empfang aus die Untersuchungs- und Behandlungsräume, der Wartebereich sowie die sonstigen Funktions- und Personalräume erreicht.

Inhaltlich unabhängig von der Errichtung der Kardiologischen Praxis wird auf deren Dach eine neue Lüftungszentrale mit zentraler Luftaufbereitung zur Versorgung wesentlicher Teile des Klinikums aufgebaut. Ziel ist die Reduzierung der Betriebskosten sowie die Senkung der Schadstoffbelastung.
Beide Teilmaßnahmen stehen in einem engen baulichen Zusammenhang, so dass die Planung die Realisierung in einem Zug vorsieht.

Nach dem Restabbruch der veralteten Einrichtungen und Maschinen der Wäscherei erfolgt schrittweise der Aufbau der neuen Dachlüftungszentrale mit Erneuerung des Dachaufbaus und der Fassade, gefolgt vom Neuausbau und der Einrichtung der Kardiologischen Praxis sowie der Inbetriebnahme der Lüftungszentrale.

Zentrale Patientenaufnahme (ZPA)

Objekttyp:

Umbau im Bestand

Objektgröße:

HNF: 994 m², BGF: 1.897 m², BRI: 7.140 m³

Bauzeit:

Leistungszeit: 04/2010 – 01/2012, Bauzeit: 01/2011 – 12/2011

Baukosten:

KG 100 - 700 (brutto): 5,72 Mio. €

Baubeschreibung:

Der Umbau der Patientenaufnahme umfasst die Entkernung und Neugestaltung der teilweise noch aus dem Jahr 1979 stammenden Bausubstanz des Erdgeschosses (Ebene 0). In diesem Bereich sind neben dem Warte- und Anmeldebereich auch Raumbereiche für Untersuchungsdienste, Schreibdienste und Ärztedienste vorgesehen. Weitere Räume dienen als Technikräume bzw. als Nebenräume für das Personal in diesem Nutzungsbereich.

Mit der durch den Umbau räumlich geschaffenen Trennung zwischen Notfallpatienten und Patienten mit geplantem Krankenhausaufenthalt werden gleichzeitig die Neuorganisation des Aufnahmeprozesses und damit die optimale Versorgung aller Patienten realisiert.

Dazu kommt der Anbau eines Gebäudes für Technikräume in der Ebene -1 sowie die Teilüberdachung dieses Gebäudes mit Errichtung einer Liegendkrankenzufahrt auf der Decke des Technik-Bauteils. Die neue Rampe für Notfallaufnahmen auf Höhe des Erdgeschosses löst die ursprüngliche Rampe abwärts ins Untergeschoss ab.

Um den laufenden Krankenhausbetrieb nicht zu stören, werden die betroffenen Bereiche in Interimsräumen untergebracht.

Strahlentherapie (STRTH)

Architekt:

Hiendl Schineis Architekten-partnerschaft

Objekttyp:

Neubau

Objektgröße:

Hauptnutzfläche HNF: 817 m², Bruttorauminhalt BRI: 2.554 m³

Bauzeit:

06/2010 – 12/2010 (1. Spatenstich 15.06.2010)

Baukosten:

Gesamtkosten (brutto) KGR 200-600: 2,7 Mio. €

Unsere Leistung:

HOAI § 33 LPH 6 – 8

Baubeschreibung:

Bei dem Projekt handelt es sich um den Neubau eines Klinikgebäudes mit Strahlentherapiezentrum, welches als eine Nutzungseinheit genutzt wird. Es entsteht gegenüber der Notaufnahme als separates Gebäude mit einzigartiger Kupferfassade, welches über einen geschlossenen Verbindungsgang mit dem Klinik-Hauptgebäude verbunden ist.

Das erdgeschossige Gebäude hat einen rechteckigen Grundriss und wird mit einem Flachdach ausgebildet.

Der Gebäudeteil der Strahlentherapie, in dem sich die Anmeldung, die Arzträume sowie die Sanitär- und Sozialräume befinden, wird vollständig in Holzbauweise erstellt. Der hieran anschließende Gebäudeteil, in dem sich die Behandlungsräume zur Strahlentherapie befinden, wird vollständig in Massivbauweise ausgeführt.